Unternehmensverkauf
Besonders beim Verkauf des Unternehmens erweisen sich viele bestehende Pensionszusagen als großes Problem.
Erfahrungsgemäß bestehen die meisten Käufer darauf, dass die bestehenden Pensionszusagen des Gesellschafter-Geschäftsführers vor dem Kauf aus der Bilanz des Unternehmens entfernt werden, da normalerweise kein Käufer bereit ist, das Risiko einzugehen, die Pension u.U. über Jahrzehnte zahlen zu müssen.
In diesem Fall kommt dann nur eine Abfindung oder Auslagerung der Pensionszusage in Frage. Für beides ist aber meist ein Kapitalbedarf in enormer Höhe erforderlich.
Ist dafür aber nicht genügend Kapital vorhanden, scheitert der Verkauf des Unternehmens in vielen Fällen.
Der Käufer wird das Unternehmen nicht ohne Bereinigung der Bilanz kaufen und der Gesellschafter-Geschäftsführer ist oft nicht in der Lage die Pensionszusage abzufinden oder auszulagern, da das dafür erforderliche Kapital nicht vorhanden ist, bzw. die negativen Folgen eines Verzichtes für den Gesellschafter-Geschäftsführer nicht zu tragen sind.
Näheres hierzu:
Verzicht und Wiederbeschaffungswert
Das Buch: